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Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV): Aufsichtsrat beschließt personelle Veränderungen

 

Konzernzentrale der DVV an der Bungertstraße. Foto: Daniel Tomczak / DVV.
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Die Aufsichtsräte der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV), der Stadtwerke Duisburg AG und der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) haben beschlossen, die Zusammenarbeit mit den beiden bisherigen Geschäftsführern und Vorständen, Marcus Wittig und Axel Prasch, mit sofortiger Wirkung zu beenden. Die Entscheidung haben die Aufsichtsräte am Dienstagnachmittag im Rahmen von außerordentlichen Sitzungen getroffen.

Die Entscheidung steht im Zusammenhang mit der laufenden Untersuchung durch eine externe Rechtsanwaltskanzlei, die der Aufsichtsratsvorsitzende der DVV, Oberbürgermeister Sören Link, aufgrund eines anonymen Hinweises veranlasst hatte. Ziel ist es, alle aufgekommenen Verdachtsmomente umfassend und unabhängig prüfen zu lassen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg wird über den Fortgang dieser Untersuchung fortlaufend informiert. Auf Bitte des Aufsichtsratsvorsitzenden hatten die DVV-Geschäftsführer Marcus Wittig und Axel Prasch ihre Amtsgeschäfte zunächst ruhen lassen.

Im Zuge der laufenden Untersuchung wurde bekannt, dass beide Geschäftsführer entgegen der durch die DVV gegenüber den Ermittlungsbehörden getätigten Zusage zu einer uneingeschränkten Aufarbeitung gehandelt und versucht haben, die Aufklärung zu behindern. Aufgrund dieses Pflichtverstoßes wurden die Abberufungen als Geschäftsführer und Vorstände sowie die Beendigung der Dienstverträge durch die Aufsichtsräte beschlossen. Zudem wurde die Staatsanwaltschaft Duisburg, mit der die externen Rechtsanwälte in Kontakt stehen, über den Vorgang und die daraufhin getroffene Entscheidung der Aufsichtsräte informiert.

„Der Aufsichtsrat trägt Verantwortung für eine transparente, rechtssichere und stabile Unternehmensführung. Dieser Verantwortung sind wir nachgekommen“, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Sören Link.

Die neuen verantwortlichen Geschäftsführer Marcus Vunic und Andreas Gutschek. Foto: DVV.
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Die Aufsichtsräte haben gleichzeitig sichergestellt, dass die Handlungsfähigkeit des DVV-Konzerns und seiner Tochtergesellschaften in vollem Umfang erhalten bleibt und das operative Geschäft ohne Einschränkungen fortgeführt wird. Die Geschäfte führen ab sofort DVV-Geschäftsführer Marcus Vunic, den die Aufsichtsräte zum Vorstand der Stadtwerke Duisburg und der DVG berufen haben, sowie Andreas Gutschek, der neben seinen bisherigen Vorstandsämtern bei den Stadtwerken und der DVG nun vom Aufsichtsrat auch in die DVV-Geschäftsführung berufen wurde. Damit ist eine durchgängige Unternehmensleitung über alle drei Gesellschaften hergestellt.

„Marcus Vunic und Andreas Gutschek haben unser volles Vertrauen, den DVV-Konzern mit der jetzt notwendigen Ruhe und Stabilität erfolgreich weiterzuführen“, sagt Sören Link.

 
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)
Die Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ist ein Multidienstleistungskonzern in den Bereichen Versorgung, Mobilität und Services. Sie ist einer der größten, kommunalen Energieversorger in Deutschland und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro. Zum Konzern gehören über 30 Tochtergesellschaften, die für die Energiewirtschaft, den ÖPNV, die IT-Infrastruktur und viele weitere Dienstleistungen unverzichtbar sind und somit zugleich die Energie- und Mobilitätswende in Duisburg gestalten. Mit über 4.500 Angestellten und rund 100 Auszubildenden zählt der DVV-Konzern zu Duisburgs größten Arbeitgebern und trägt entscheidend zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Infrastruktur in der Großstadt mit rund 500.000 Einwohnern bei.
Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV)
Fotos: Daniel Tomczak / DVV (1), DVV (1)

 

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