CDU begrüßt diesen Schritt, hätte sich aber anteilig mehr gewünscht

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Für besonders hoch verschuldete Städte und Gemeinden greift darüber hinaus eine Spitzenentschuldung, bei der Verbindlichkeiten oberhalb einer festgelegten Pro-Kopf-Grenze vollständig vom Land übernommen werden. So kommen manche Nachbarstädte auf eine anteilige Entschuldung von mehr als 75 %. Dazu Thomas Mahlberg: „In diesem Zusammenhang ist zu bedauern, dass Duisburg nicht in einem größeren Umfang entlastet wird und die erfolgreichen Einsparbemühungen der vergangenen Jahre – auf die wir stolz sein können – nicht entsprechend honoriert werden.“
Zugleich macht die CDU-Ratsfraktion Duisburg deutlich, dass die Altschuldenentlastung durch das Land NRW zwar einen Meilenstein darstellt, aber nicht das Ende der kommunalen Finanzdebatte sein kann. „Auch der Bund steht noch in der Pflicht, seinen Anteil zur kommunalen Altschuldenlösung beizutragen. Darüber hinaus muss eine neue strukturelle Verschuldung der Kommunen vermieden werden, indem man sie dauerhaft auskömmlich finanziert und eine faire Aufgabenverteilung zwischen Bund, Land und Kommunen gewährleistet“, macht Thomas Mahlberg als Duisburger CDU-Ratsfraktionsvorsitzender abschließend klar.
CDU-Franktion im Rat der Stadt Duisburg
Foto: Carsten Paul
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